Konzerte und literarische Abende

Solidaritätskonzert in Serra Sant’Abbondio (Italien)

Am Samstag, dem 22. August 2026, fand in der Pfarrkirche von Serra Sant’Abbondio in der Provinz Pesaro und Urbino ein Solidaritätskonzert statt, das vom Verein „Ad Pacem servandam – Für den Frieden und gegen den Krieg“ organisiert wurde.

In seiner Begrüßungsrede erinnerte der Vorsitzende Claude Pantaleoni daran, dass diese Veranstaltung mit klassischer Musik für den Verein eine Gelegenheit darstellt, die Aufmerksamkeit auf den grundlegenden Wert des Friedens als höchstes Gut in unseren Gemeinschaften und unter den europäischen Völkern zu lenken. Er bekräftigte zudem die Ablehnung des Vereins gegenüber jeder Form von Krieg als Mittel zur Lösung von Konflikten und Problemen des Zusammenlebens zwischen den Völkern. Die Kriege in der Ukraine, in Palästina, im Libanon und im Iran verursachen weiterhin Tod, Leid und Zerstörung, ohne eine echte Lösung für die Konflikte zu bieten.

Er betonte, dass den europäischen Bürgern in einem derart komplexen Kontext oft ausreichende und fundierte Informationen fehlen, um die aktuellen politischen Entscheidungen vollständig zu verstehen. Dieser Informationsmangel trägt seiner Ansicht nach dazu bei, Spaltungen unter den Bürgern darüber zu schaffen, welche Wege eingeschlagen werden sollen und wie gemeinsam eine Zukunft des Friedens und des Zusammenlebens in Europa gestaltet werden kann.

Anschließend wies der Präsident auf die zunehmende militärische Aufrüstung in Europa sowie auf die Politik hin, die zur Gewährleistung der Sicherheit des Kontinents angesichts der angespannten Beziehungen zu Russland verfolgt wird. Dieses versucht mit allen Mitteln – unter anderem durch offene militärische Aggression –  seinen Einflussbereich über die Gebiete der ehemaligen Sowjetrepubliken wiederherzustellen, die infolge des Zerfalls der UdSSR im Jahr 1991 ihre politische Unabhängigkeit von Russland erlangt hatten.

Anschließend dankte er Laura, Daniel und Michel Pantaleoni, die zu diesem Anlass klassische Musikstücke von Bach, Schubert, Grieg und Haydn vorbereitet und vorgetragen hatten.

In den Pausen zwischen den Musikdarbietungen trugen drei lokale Dichter – Fabiana Merolli, Sandro Caverni und Valerio Orazi von der Gruppe Poeti dell’Eremo – einige ihrer Gedichte vor, die dem Frieden und der Ablehnung des Krieges gewidmet waren. Musik und Poesie wechselten sich so ab und boten dem Publikum verschiedene Momente der Besinnung.

In der Mitte des kleinen Konzerts stellte die Vizepräsidentin des Vereins, Natalya Pantaleoni, die Solidaritätsinitiativen vor, die Ad Pacem im Laufe des Jahres 2026 zugunsten der Kriegsopfer in der Ukraine durchgeführt hat, mit besonderem Augenmerk auf die Frauen, die im ukrainischen Verein SEMA zusammengeschlossen sind.

Am Ende der musikalischen und poetischen Darbietungen dankte der Vorsitzende allen Anwesenden sowie all jenen, die beim Verlassen der Kirche eine Spende für die Hilfe zugunsten der Kriegsopfer in der Ukraine hinterlassen hatten.

Das Treffen wurde anschließend vor der Kirche fortgesetzt, wo die Teilnehmer bei einem vom Verein Ad Pacem angebotenen Imbiss die Gelegenheit hatten, sich weiter auszutauschen und zu diskutieren.

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