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Newsletter 48

1. Anfang 2026: Unsere Hilfe für Opfer des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine

Von Januar bis Mai 2026 hat unser Verein Ad Pacem seine Unterstützung für die vom Krieg in der Ukraine betroffenen Menschen fortgesetzt. Unsere Hilfe umfasste sowohl humanitäre Lieferungen als auch gezielte medizinische und infrastrukturelle Unterstützung.

Unsere wichtigsten Projekte waren folgende:

Humanitäre Hilfslieferungen

Die Mitglieder unseres Vereins Ad Pacem spendeten Kleidung, Schuhe und Bettwäsche, die wir an Flüchtlingsunterkünfte in Dnipro (=> 22. und 27. Februar 2026: Hilfsgüter nach Dnipro geschickt), an die griechisch-katholische Gemeinde in Berezhany (=> 21. und 25. Februar 2026: Hilfsgüter nach Berezhany (Westukraine) geschickt) sowie an die Mutter-Kind-Zufluchtsstätte in Iwano-Frankiwsk (=> Kleidung für Iwano-Frankiwsk) schickten.

Medizinische Hilfe für das Militärkrankenhaus in Kyiv

Es wurden regelmäßig medizinische Verbrauchsmaterialien verschickt, darunter Verbände, Einwegspritzen, Pflaster verschiedener Arten und Größen, OP-Masken, Schutzkittel, Katheter, Desinfektionsmittel, Schmerzmittel, Orthesen und andere Notfallartikel (=> Medizinische Hilfe aus Luxemburg für Kyiv (Januar 2026)31. Januar und 4. Februar 2026: Hilfe für das Militärkrankenhaus in Kyiv).

Unterstützung für die „Hospitallers“

Im Laufe des Jahres wurden Powerbanks und Vitaminpräparate für die „Hospitallers“ gekauft, einen ukrainischen Verein von freiwilligen Ärzten und Pflegekräften, die direkt hinter der Frontlinie Erste Hilfe für verwundete Soldaten leisten (=> Unsere Vereinigung „Ad Pacem“ unterstützt weiterhin HelferInnen, die jeden Tag an der Front Leben retten).

Unterstützung des Diagnosezentrums in Butscha

Die notwendige Ausrüstung für den Physiotherapieraum des Diagnosezentrums wurde angeschafft (=> Im April 2026 leistet „Ad Pacem“ eine wichtige Unterstützung für das Beratungs- und Diagnosezentrum in Butscha).

Unterstützung der Zufluchtsstätte in Iwano-Frankiwsk

Wir haben außerdem den Austausch der Türen der Zufluchtsstätte für Mütter und Kinder in Iwano-Frankiwsk finanziert (=> 5 Türen für das Frauen- und Kinderheim in Iwano-Frankiwsk (Westukraine)).

2. Einladung – Sonntag, 7. Juni 2026, von 15:00 bis 17:30 Uhr: Führung in Thil (F), nahe der luxemburgischen Grenze

Wir laden Sie zu einer Führung in Thil im Departement Meurthe-et-Moselle ein, an den Ort des ehemaligen Zwangsarbeitslagers, das während des Zweiten Weltkriegs von den Nazi-Besatzern eingerichtet wurde.

Im März 1942 brachte ein Zug sowjetische Frauen in das Lager Errouville (F). Jeden Tag um fünf Uhr morgens mussten die fünf- oder sechshundert Frauen zum Arbeitslager Thil (F) gehen, um in der Mine die Eisenerzblöcke auf die Loren zu laden, die sie nach draußen transportierten. Im Juni 1944 wurden 800 ungarische Juden, allesamt Metallarbeiter, von Auschwitz und Dora in das Lager Thil verlegt. In den unterirdischen Stollen der Mine mussten sie die V1-Flugbomben herstellen. Thil ist auch der Ort, von dem aus 37 sowjetische Frauen flohen, um sich der französischen Résistance anzuschließen.

Um die Geschichte dieser Männer und Frauen besser kennenzulernen, laden wir Sie ein, an der Führung teilzunehmen, die wir am Sonntag, den 7. Juni 2026, in Thil organisieren. Treffpunkt ist um 15:00 Uhr auf dem Parkplatz des neuen Friedhofs von Thil, unterhalb des ehemaligen Lagers.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie, sich bis zum 5. Juni per E-Mail unter [email protected]anzumelden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wir hoffen, Sie am 7. Juni zahlreich in Thil begrüßen zu dürfen, und senden Ihnen unsere besten Grüße.

Claude Pantaleoni
Vorsitzender Ad Pacem servandam

Aktionen zur Unterstützung der Ukraine, Russlands Krieg gegen die Ukraine

5 Türen für das Frauen- und Kinderheim in Iwano-Frankiwsk (Westukraine)

Anfang April 2026 wandte sich die Direktorin des Frauen- und Kinderheims „Zeit der Güte und Barmherzigkeit“ in Iwano-Frankiwsk, Frau Walerija Kuschnirenko, an „Ad Pacem“ mit der Bitte um finanzielle Unterstützung für den Austausch von fünf Türen im Heim.

Das Heim befindet sich in einem sehr alten Gebäude. In ihm leben heute fünfunddreißig (35) Personen, Frauen mit Kindern, von denen der größte Teil Flüchtlinge sind, die vor dem russischen Angriffskrieg im Osten der Ukraine lebte. Durch die intensive Nutzung waren die alten Türen so stark beschädigt, dass sie nicht mehr repariert werden konnten.

„Ad Pacem“ finanzierte die neuen Türen vollständig und trug damit zu sicheren und menschenwürdigen Wohnbedingungen für die Mütter und ihre Kinder bei. Die Heimleitung, mit der Rektorin Frau Kuschnirenko sowie alle Bewohnerinnen und Bewohner bedanken sich sehr bei „Ad Pacem“.

Aktionen zur Unterstützung der Ukraine, Russlands Krieg gegen die Ukraine

Im April 2026 leistet „Ad Pacem“ eine wichtige Unterstützung für das Beratungs- und Diagnosezentrum in Butscha

Die Ortschaft Butscha wurde während der russischen Invasion im Jahre 2022 sehr stark zerstört. Die Räumlichkeiten des Zentrums wurden von den Besatzungstruppen als Hauptquartier genutzt. Medizinische Geräte, Diagnoseinstrumente, Möbel und die ganze Infrastruktur wurden zerstört oder stark beschädigt.

Dank der Unterstützung engagierter Menschen konnte das Ärzteteam seine Arbeiten schrittweise wieder aufnehmen. Die Ärzte gehen allmählich ihren Aufgaben wieder nach und die Patienten haben wieder Zugang zu ihrer medizinischen Versorgung.

Dennoch bleiben wichtige Probleme am Zentrum ungelöst.

Wegen des andauernden Krieges wächst in der Gemeinde Butscha die Zahl der Veteranen und Menschen, deren Verletzungen eine Rehabilitation benötigen. Deshalb wurde im Zentrum eine Abteilung für umfassende Rehabilitation eröffnet, die eng mit dem physiotherapeutischen Bereich verbunden ist. Dieser hat auch unter den Zerstörungen gelitten und einen Teil seiner technischen Ausstattung verloren.

Die Physiotherapie spielt eine zentrale Rolle bei der Wiedererlangung der Gesundheit. Sie hilft Menschen mit Erkrankungen des Bewegungsapparates – wie Verletzungen, Arthrose, Osteochondrose oder Skoliose – dabei, in ein normales Leben zurückzukehren. Besonders wichtig ist sie für Kriegsveteranen, die eine umfassende und individuelle Rehabilitation benötigen. Darüber hinaus tragen physiotherapeutische Maßnahmen zur Schmerzlinderung, zur Beschleunigung der Heilung, zur Erholung nach Operationen bei. Es wird auch Patienten mit chronischen entzündlichen und neurologischen Erkrankungen in diesem Zentrum geholfen.

Für eine qualitativ hochwertige Versorgung sind moderne Geräte und angemessene Behandlungsbedingungen erforderlich. Hier hilft unsere Vereinigung „Ad Pacem“ mit der Anschaffung von wichtigen medizinischen Geräten. Es wurden anfangs 2026 folgende gekauft:

  • ein Gerät für niederfrequente Magnettherapie „Magniter AMT-02“;
  • ein 8-Kanal-Gerät zur Muskelstimulation (AEST-01) zur Wiederherstellung des Muskeltonus;
  • ein Gerät für Pressotherapie und Lymphdrainage (8-Kammer-System).

Die Ausstattung mit diesen Geräten wird die Rehabilitationsleistungen im Zentrum erheblich verbessern. Leitung, Ärzte sowie die Patienten des Diagnosezentrums in Butscha bedanken sich sehr beim Verein „Ad Pacem“ für die wertvolle Hilfe.

Newsletter

Newsletter 47

1. Protokoll der 9. Generalversammlung

Am Samstag, dem 7. März 2026, fand von 10:00 bis 12:00 Uhr im Pfarrzentrum St. Willibrord in Bascharage (L) die 9. Generalversammlung unseres Vereins „Ad Pacem servandam – Für den Frieden und gegen den Krieg“ statt.
Auf der Tagesordnung standen die Eröffnung der Sitzung durch den Vorsitzenden, der Tätigkeitsbericht 2025, der Finanzbericht 2025, der Bericht des Kassenprüfers für 2025 sowie die Wahl des neuen Vorstands und des neuen Kassenprüfers. Herrn Patrice Picart, der seit dem zweiten Jahr nach der Gründung des Vereins als Kassenprüfer tätig war, wurde herzlich für sein Engagement gedankt.
Der Schatzmeister stellte den Haushaltsvoranschlag für 2026 vor, und der Präsident schlug die Höhe der Mitgliedsbeiträge für 2026 vor. Unter dem Punkt „Sonstiges“ wurden mehrere anstehende Projekte vorgestellt. Die Generalversammlung endete mit einem Umtrunk.

Das ausführliche Protokoll der Generalversammlung kann über den folgenden Link eingesehen werden:
=> Protokoll der 9. Generalversammlung

2. Aufruf zur Erneuerung des Mitgliedsbeitrags für 2026

„Ad Pacem servandam – Für den Frieden und gegen den Krieg“ ist ein gemeinnütziger Verein. Er erhält keine Zuschüsse von einem Staat oder einer anderen staatlichen, politischen, religiösen oder kulturellen Organisation. Diese Unabhängigkeit gewährleistet die Objektivität und Transparenz seiner Aktivitäten.

Die Vorstandsmitglieder sind alle ehrenamtlich tätig und organisieren die Aktionen sowie die Hilfe für Kriegsopfer dank der Beiträge der Vereinsmitglieder. Im Jahr 2025 belief sich deren Zahl auf einhunderteinundzwanzig (121).

Mitglieder, die ihren Beitrag für das laufende Jahr noch nicht entrichtet haben, werden gebeten, dies zu tun, indem sie 15€ (5€ für Studierende) auf unser Girokonto unter dem Verwendungszweck „Beitrag Ad Pacem 2026“ überweisen:
=> Pour la Paix et contre la Guerre / IBAN: LU28 0099 7800 0064 0276 / BIC: CCRALULL

Die Zahlung ist auch über Payconiq möglich:

Indem Sie sich durch Ihren Beitrag unserer Initiative anschließen, leisten Sie einen konkreten Beitrag zu einem besseren Zusammenleben in Frieden.

Mit freundlichen Grüßen,

Claude Pantaleoni
Vorsitzender Ad Pacem servandam

Aktionen zur Unterstützung der Ukraine, Russlands Krieg gegen die Ukraine

Unsere Vereinigung „Ad Pacem“ unterstützt weiterhin HelferInnen, die jeden Tag an der Front Leben retten

Anfangs April 2026 erhielt die ukrainische Hilfsorganisation „Hospitallers“, für die 2025 der Erlös des „Ad-Pacem“-Kalenders bestimmt war, unsere humanitäre Unterstützung. Es ist eine ukrainische Organisation von freiwilligen Sanitätern und medizinischem Personal, die unentgeltlich und direkt hinter der Frontlinie, unter sehr schwierigen Bedingungen, im Einsatz sind. Unter dem ständigen Risiko, von den russischen Soldaten oder deren Dohnen getötet zu werden, evakuieren sie verwundete Soldaten und leisten Erste Hilfe.

Wir haben ihnen Powerbanks und Vitamin-Komplexe geschickt. Die Vitamine sind vor allem für Ärzte gedacht, die im Rotationsdienst tätig sind. Diese arbeiten oft unter Erschöpfung, Stress und ohne ausreichende Ernährung. Die Vitamine helfen dabei, das Immunsystem zu stärken und Kräfte wiederherzustellen. Ein Teil wurde an verwundete Hospitallers übergeben, die sich in der Rehabilitation befinden.

Powerbanks sind unter Feldbedingungen eine grundlegende Notwendigkeit. Sie ermöglichen es, Telefone, Funkgeräte und medizinische Geräte aufzuladen, in Kontakt zu bleiben, und dort zu arbeiten, wo es keinen Zugang zu Strom gibt.

Unser Dank geht an alle, die dafür gesorgt haben, diese Aktionen zu ermöglichen.

Generalversammlungen

Protokoll der 9. Mitgliederversammlung (7. März 2026)

Tagesordnung:

1. Eröffnung der Sitzung durch den Vorsitzenden
2. Tätigkeitsbericht 2025
3. Finanzbericht 2025
4. Bericht des Kassenprüfers
5. Wahl des neuen Verwaltungsrats
6. Wahl des neuen Kassenprüfers und Dank an Patrice Picart
7. Vorläufiger Haushalt 2026
8. Festlegung der Beitragshöhen für 2026
9. Verschiedenes

1. Eröffnung der Sitzung durch den Vorsitzenden

Der Vorsitzende des Vereins Ad Pacem servandam Claude Pantaleoni heißt die Vorstandsmitglieder und die Mitglieder willkommen, die zu dieser 9. Generalversammlung im Pfarrzentrum Willibrord in Bascharage (L) erschienen sind. Er entschuldigt zwei Mitglieder, die krankheitsbedingt nicht anwesend sein können.

Der Vorsitzende stellt die Tagesordnung vor, die den Tätigkeitsbericht 2025, den Finanzbericht 2025, den Bericht des Kassenprüfers und den Haushaltsvoranschlag für 2026 umfasst und mit dem Punkt „Sonstiges“ endet.

Der Vorsitzende schlägt sich selbst als Sitzungsleiter und Renaud Cecconi als Schriftführer vor. Alle stimmen zu.

Der Vorsitzende betont, wie wichtig es ist, sich gut zu informieren. Denn viele Medien liefern nur unvollständige, ja sogar verzerrte Informationen über die Realität. Er nennt das Beispiel eines iranischen Freundes, der ihm vor zwei Tagen von dem großen Massaker berichtet hat, das das Regime im Iran an der eigenen Bevölkerung, die auf den Straßen für politische Veränderungen demonstrierte, verübt hat.

Laut diesem Freund haben die iranischen Streitkräfte mindestens doppelt so viele Opfer getötet, als in den westlichen Medien berichtet wurde, darunter auch in Krankenhäusern und Gefängnissen. Zum Gedenken an diese unschuldigen Toten, die für die Freiheit gestorben sind, bittet der Präsident um eine Schweigeminute. Während dieser Minute wird auf der Leinwand das Symbol der Iraner gezeigt, die für die Wiederherstellung eines freien und demokratischen Landes kämpfen.

Der Präsident setzt seine Einleitung fort. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat es in Europa etwa dreißig Jahre ohne Kriege oder größere Konflikte gegeben. Doch ab den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts beginnt ein Kriegszyklus, der die Kriege Russlands gegen Tschetschenien, Georgien, Moldawien, Syrien und die Ukraine umfasst. Die USA marschieren in den 80er Jahren im Irak ein, und in den 90er Jahren kommt es zu den Balkankriegen. Weitere Kriege brechen in Afrika und Asien aus. Diese Kriege bringen viel Zerstörung, Tod, Armut, Hungersnöte und Flüchtlinge mit sich.

Im Zuge der fortschreitenden Globalisierung erleben die Europäer, ebenso wie die Bewohner anderer Kontinente, diese Kriege hautnah mit. Die UNO schafft es nicht die sich ständig verschlimmernde Lage einzudämmen. Die Verantwortlichen für die Konflikte werden kaum vor dem Internationalen Strafgerichtshof zur Rechenschaft gezogen. Die Produktion konventioneller und nuklearer Waffen nimmt in Europa und weltweit zu.

Eine wichtige Frage ist, ob die NATO angesichts dieser Schwächung des Weltfriedens in der Lage ist, den europäischen Kontinent zu verteidigen, während die USA einen Rückzug aus dem Nordatlantischen Bündnis in Erwägung ziehen.

Der Präsident schließt seine Einleitung mit der Feststellung, dass es für die Länder der Europäischen Union wichtig sein wird, weiterhin friedlich zusammenzuleben und Kriege in Zukunft zu vermeiden.

2. Tätigkeitsbericht 2025

2.1 Interne Arbeit des Verwaltungsrats

Im Jahr 2025 trat der Vorstand achtmal zusammen. Zu jeder Sitzung wurde ein detailliertes Protokoll erstellt.

Acht Newsletter (Nr. 38 bis 45) wurden an die Mitglieder versandt, um sie über die Aktivitäten des Vereins zu informieren.

Die Artikel der „Sélection Ad Pacem“ wurden sechsmal an die beitragszahlenden Mitglieder verschickt.

Mit der Katholischen Fakultät der Universität Sarajevo (BiH) wurde am 3. März 2025 eine Vereinbarung geschlossen, die die Vergabe von Stipendien an drei Studierende aus den drei Volksgemeinschaften – der serbischen, der kroatischen und der bosnischen – für ein zweisemestriges Studium der interreligiösen und interkulturellen Studien vorsieht. Diese Stipendien decken vor allem die Hälfte der Studiengebühren für die beiden Semester, die dieses Studium dauert. Mit dieser Initiative soll die interethnische Annäherung und der interreligiöse Dialog in Bosnien und Herzegowina gefördert werden.

Außerdem wurden der Besuch eines unterirdischen Abschnitts der Maginot-Linie in Fermont (bei Longwy) und ein Radtag im Saarland (Bike for climate – bike for peace) vorbereitet und organisiert.

Im Frühjahr rief der Vorstand zu Spenden auf, um kostspielige Operationen für zwei Ukrainer, Valery Sokolov und Valery Matjushenko, zu finanzieren, die aus russischen Gefängnissen entlassen wurden, in denen sie gefoltert worden waren. An alle Spender wurde ein Dankesbrief verschickt.

Es musste entschieden werden, welche Kriegsrealität der Ad-Pacem-Kalender 2025 zum Thema haben sollte. Die Wahl fiel auf den Krieg, der von 1943 bis 1944 entlang der Gotischen Linie in Italien stattfand. Es wurde beschlossen, mit dem Erlös aus dem Verkauf ukrainischen Frauen zu helfen, die in den von Russen besetzten Gebieten Opfer von Gewalt und Folter durch russische Soldaten geworden sind.

Ein Dankesbrief ist an unser Mitglied Anna Umbach, die in Koblenz lebt und unsere Stipendiatin Susanna Aksenkova seit August 2019 bis zum Abschluss ihres Studiums in Charkiw im Jahr 2025 unterstützt hat, geschickt worden. In all diesen Jahren hat sie 20.000 Euro an Unterstützung gezahlt.

Unser IT-Beauftragter im Vorstand, Herr Laurent Tran Van Mang, der für die Programmierung und Sicherheit unserer Website verantwortlich war, ist zurückgetreten. Wir suchen einen Nachfolger, um die Sicherheit unserer Website auch in Zukunft zu gewährleisten.

2.2 Aktivitäten in der Großregion

Am 15. März 2025 fand auf der Buch- und Kulturmesse der Vortrag von Herrn Nicolas Tenzer zum Thema „Die Rückkehr des Massenverbrechens“ statt.

Am 29. März fand die 8. Generalversammlung in Bascharage statt.

Der Tag „Bike for climate – bike for peace“ fand am Sonntag, dem 11. Mai, im Saarland statt.

Zweimal wurden wir von einer katholischen Pfarrgemeinde nach Neunkirchen im Saarland eingeladen.

1. Anlässlich des „Friedenstages“ am 20. September besuchten etwa ein Dutzend unserer Mitglieder gemeinsam mit Deutschen verschiedene Denkmäler in der Stadt, die an Ereignisse des Zweiten Weltkriegs und deren Folgen für Einwohner, Ausländer und Gefangene erinnern.

2. Am 16. November gab es eine zweite Einladung zur Teilnahme an einem interreligiösen Treffen mit Gebeten und Zeugnissen für den Frieden. An dieser Veranstaltung nahmen fünf verschiedene religiöse Traditionen teil. Jede erklärte, wie und warum Frieden für ihre Mitglieder wichtig sei.

Am 5. Oktober fand unser jährlicher Kulturausflug statt. Etwa zwanzig unserer Mitglieder trafen sich morgens um 9:30 Uhr am Standort des Fort Fermont in der Nähe von Longwy zu einer Führung durch einen Abschnitt der Maginot-Linie. Die Fremdenführerin nahm sich viel Zeit, um der Gruppe ausführlich zu erklären, wie dieses Fort gebaut worden war und wie die Soldaten dort organisiert waren. In 30 Metern Tiefe fuhren die Besucher mit einem elektrischen Zug durch das Fort. Es war eine sehr informative Führung.

Von Oktober 2025 bis Januar 2026 fand der Verkauf der Ad-Pacem-Kalender 2026 von Tür zu Tür und in den Pfarreien der folgenden Diözesen statt:

Nancy-Toul (F), Verdun (F), Metz (F), Luxemburg (L), Trier (D), Ancona (I), Fano-Fossombrone-Pergola-Cagli (I). Die Verkaufszahlen der vier Ausgaben lauten wie folgt:

Anzahl der italienischen Kalender 2026: 250
Anzahl der französischen Kalender 2026: 750
Anzahl der deutschen Kalender 2026: 350
Anzahl der ukrainischen Kalender 2026: 50

Am 20. Dezember 2025 nahmen wir am Gedenktag für den Frieden zwischen Franzosen und Deutschen in Bouzonville (F) teil. Die Veranstaltung fand am Fuße des an der deutsch-französischen Grenze errichteten Europa-Denkmals statt. Bei zwei Gelegenheiten konnten wir unsere Initiative für den Frieden und gegen den Krieg vorstellen und unsere Kalender verkaufen.

2.3 Aktivitäten außerhalb der Großregion

Am 18. Januar 2025 nahmen der Vorsitzende und die stellvertretende Vorsitzende anlässlich des 40-jährigen Bestehens des „Observatoire des armements“ in Lyon an dessen Kolloquium teil. Dabei ging es

– um die Fragen, wie sich die Verantwortlichen dieses Vereins über die Produktion und den Verkauf von Waffen in Frankreich informieren, wie sich dieser Verkauf in letzter Zeit entwickelt hat und in welche Länder er erfolgt und

– um ihre Überlegungen zu Pazifismus und Sicherheit in Frankreich und Europa, um dort den Frieden zu bewahren.

Im August organisierten der Präsident und die Vizepräsidentin in Italien eine Feier anlässlich ihres 20-jährigen Ehejubiläums. Die, nach dem gemeinsamen Essen, unter den Gästen durchgeführte Spendenaktion zur Unterstützung der Kriegsopfer in der Ukraine brachte 1.585€ ein. Dieser Betrag wurde an die Organisation SEMA weitergeleitet, um ukrainischen Frauen zu helfen, die Opfer von Folter und Gewalt durch russische Soldaten geworden sind.

2. 4. Konkrete Hilfe für die Ukraine

Im Jahr 2025 setzte sich das Engagement des Vereins Ad Pacem zugunsten der Kriegsopfer in der Ukraine durch zahlreiche Aktionen fort.

Der Erlös aus dem Ad-Pacem-Kalender 2025 ging an die „Hospitaliers“, einen ukrainischen Verein von freiwilligen Ärzten und Rettungskräften, die direkt an der Front Leben retten. Dank dieser Gelder konnte der Kauf von Fusiomats-Geräten sowie von vier Batterien für die Sauerstoffgeräte „Saros“ finanziert werden, was dazu beitrug, die medizinische Versorgung der Schwerverletzten zu verbessern.

Im Frühjahr wurde zudem ein Spendenaufruf gestartet, um Valerij Sokolov und Valerij Matjushenko zu unterstützen, ehemalige Häftlinge des russischen Konzentrationslagers „Izoliatsia“ in Donezk. Dieser Aufruf ermöglichte die Finanzierung von Zahnimplantaten, die für ihre Gesundheit und Lebensqualität unerlässlich sind, nachdem sie durch erlittene Folter alle ihre Zähne verloren hatten.

Die Unterstützung des Vereins richtete sich auch an Einrichtungen zur Aufnahme von Binnenflüchtlingen in der Ukraine. In Iwano-Frankiwsk wurden in einer Zufluchtsstätte für Frauen und Kinder Reparaturarbeiten an den Wasserleitungen durchgeführt sowie Pakete mit Kleidung und Schuhen geschickt.

In Tscherniwzi erhielt das Zentrum „Misto dobra“, das Waisenkinder und Mütter mit schwerkranken Kindern aufnimmt, zwei Sauerstoffgeräte, einen Kühlschrank für seinen Krankenwagen sowie Medikamente und spezielle medizinische Ausrüstung, darunter Tracheostomien, die für Kinder in der Palliativpflege geeignet sind.

Das Militärkrankenhaus in Kiew erhielt mehrere Lieferungen mit medizinischem Material, darunter Medikamente, Verbandmaterial, Desinfektionsmittel, Orthesen und andere unverzichtbare Ausrüstungsgegenstände.

Der Verein unterstützte zudem Aufnahmezentren für Menschen, die aufgrund des Krieges innerhalb des Landes vertrieben wurden. In Dnipro wurden mehrere Pakete mit Kleidung, Schuhen und Bettwäsche verteilt. In Berezhany war gezielte Hilfe für eine Gruppe von Flüchtlingskindern der griechisch-katholischen Gemeinde bestimmt.

Darüber hinaus förderte der Verein Ad Pacem lokale Initiativen mit sozialer und therapeutischer Ausrichtung, beispielsweise eine Kunsttherapiegruppe. Dank der Unterstützung unseres Vereins stellten Schüler in Kropywnytskyj, darunter vor allem Kinder aus geflüchteten Familien, Grabenkerzen für die Soldaten an der Front her.

Der Verein SEMA, der Frauen begleitet, die in Kriegszeiten Opfer sexueller Gewalt geworden sind, erhielt eine Spende in Höhe von 1.585 Euro, die anlässlich der Feier zum 20-jährigen Ehejubiläum von Claude und Natalya Pantaleoni gesammelt wurde. Mit diesem Beitrag konnte die medizinische Behandlung von vier Frauen finanziert werden, die Mitglieder des Vereins sind.

Auch unser Stipendienprogramm wurde fortgesetzt. Zwei Stipendiaten haben ihr Studium im Jahr 2025 abgeschlossen: Susanna Aksenkova, Absolventin der Medizin an der Universität Charkiw, und Dmytro Kmetko, Inhaber eines Masterstudiums in Management an der Universität Kiew. Derzeit betreuen wir drei Stipendiaten: Vitalij Pichugov, Biologiestudent in Charkiw, sowie Stefan und Yakiv Muhovskyj, die am griechisch-katholischen Priesterseminar in Lemberg studieren.

Schließlich haben wir mehreren Kriegsopfern – Olena Lazareva, Andrij Kochmuradov, Kateryna Kabanova und Svitlana Shukh – individuelle Hilfe geleistet, indem wir lebenswichtige Medikamente gekauft und die Kosten für medizinische Behandlungen übernommen haben, die aufgrund der Folgen von Folter und unmenschlicher Inhaftierung in Russland notwendig waren.

2.5. Die Website von Ad Pacem servandam

Christian Welter, Schatzmeister, stellt den Stand der Vereinswebsite vor. Er hat diese kurze Präsentation in Zusammenarbeit mit dem Informatiker Laurent Tran Van Mang vorbereitet, der seinen Rücktritt eingereicht hat.

Im Oktober 2025 war die Website des Vereins vorübergehend nicht erreichbar. Ein automatisches Update hatte nämlich einen PHP-Versionskonflikt verursacht, der zu einer Blockade führte. Laurent konnte dieses Problem beheben.

Darüber hinaus hat er einen zusätzlichen Schutz eingerichtet, der es seitdem ermöglicht hat, etwa 200 böswillige Angriffe auf die Website von Ad Pacem abzuwehren. Diese Angriffe stammen überwiegend von automatisierten Bots, deren scheinbarer Standort häufig in den Vereinigten Staaten liegt. Das bedeutet jedoch nicht, dass sich die Urheber dieser Angriffe tatsächlich dort befinden, da sie ihren tatsächlichen Standort verschleiern.

Die Website verfügt nun über einen doppelten Schutz, der ein Backup-System auf einem unabhängigen Server umfasst, wodurch sie im Falle einer Zerstörung wiederhergestellt werden kann.

Neben den sicherheitsrelevanten Aspekten werden im Laufe des Jahres verschiedene Rubriken neu strukturiert, um die Ziele des Vereins besser hervorzuheben.

Im Jahr 2025 verzeichnete die Website etwa 300 Aufrufe pro Monat, die von rund 100 verschiedenen Besuchern getätigt wurden. Während der Sommermonate ist ein Rückgang der Besucherzahlen zu beobachten. Ein Drittel der Besucher kommt aus Luxemburg. Die Mehrheit der Besucher beschränkt sich darauf, die Startseite zu besuchen. Die am häufigsten aufgerufenen Rubriken sind diejenigen, die dem Vorstand gewidmet sind, sowie die Rubriken zu Hilfsaktionen für die Ukraine infolge des russisch-ukrainischen Krieges.

2.6. Annahme des Tätigkeitsberichts 2025

Der Präsident erinnert daran, dass gemäß der Satzung des Vereins die Fördermitglieder assoziierte Mitglieder sind und als solche nicht an der Abstimmung teilnehmen; sie bestätigen jedoch die Ordnungsmäßigkeit des Verfahrens. Nur die ordentlichen Mitglieder verfügen über das Stimmrecht.

Der Präsident fragt alle Anwesenden, ob es Fragen oder Anmerkungen zum Tätigkeitsbericht gebe. Anschließend lässt er über die Annahme des Tätigkeitsberichts 2025 in der vorgelegten Form abstimmen. Der Tätigkeitsbericht 2025 wird einstimmig angenommen und dem Vorstand wird Entlastung erteilt.

3. Finanzbericht 2025

3.1. Vorstellung des Finanzberichts 2025

Der Schatzmeister stellt den Finanzbericht 2025 vor. Dieser ist übersichtlicher gestaltet als der des Vorjahres.

Die gesamten Verwaltungskosten, die Betriebskosten des Vereins, die Kosten für die Website sowie die Kosten im Zusammenhang mit anderen Aktivitäten (Einladung von Referenten, Anmietung von Räumlichkeiten usw.) werden durch die Mitgliedsbeiträge gedeckt. Im Jahr 2025 haben einhunderteinundzwanzig (121) Mitglieder den Verein durch die Zahlung ihres Jahresbeitrags unterstützt.

Die gesamten Spenden fließen direkt in die Hilfe für Kriegsopfer sowie in die Stipendien des Vereins. Dieser konnte zahlreichen Begünstigten helfen, insbesondere vielen Opfern, die unter den Folgen des Krieges in der Ukraine leiden.

Wie beim Kalender 2025 erstrecken sich die Finanzierung und die Einnahmen der Kalender 2026 über zwei Geschäftsjahre.

3.2. Annahme des Finanzberichts 2025

Der Präsident fragt, ob es Fragen zur Vorlage des Finanzberichts gebe. Anschließend wird abgestimmt. Der Finanzbericht wird einstimmig genehmigt und dem Schatzmeister wird Entlastung erteilt.

4. Bericht des Kassenprüfers

4.1. Vorstellung des Berichts des Kassenprüfers

Obwohl die luxemburgische Gesetzgebung für Vereine keine Verpflichtung zur Bestellung eines Kassenprüfers für kleine Vereine wie Ad Pacem vorsieht, hat der Vorstand aus Gründen der Transparenz beschlossen, diese Praxis beizubehalten.

Patrice Picart, der bei der Generalversammlung des Vorjahres als Kassenprüfer wiedergewählt wurde, hat die Überprüfung aller in der Buchhaltung 2025 aufgeführten Einnahmen und Ausgaben vorgenommen. Er bestätigt die Richtigkeit der vom Schatzmeister geführten Konten und stellt keine Unregelmäßigkeiten fest. Er hat seine Zustimmung zum Bericht schriftlich bestätigt.

4.2. Annahme des Berichts des Kassenprüfers

Da nach der Vorstellung des Berichts des Kassenprüfers keine Fragen gestellt worden sind, wird zur Abstimmung geschritten. Der Bericht des Kassenprüfers Patrice Picart wird einstimmig angenommen.

5. Wahl des neuen Verwaltungsrats

Da die Amtszeit des Verwaltungsrats nach drei Jahren abläuft, schlägt der Präsident vor, die Wahl des neuen Verwaltungsrats durchzuführen, bevor über die Vorlage des Haushaltsvoranschlags für 2026 abgestimmt wird.

Der Vorsitzende schlägt vor, die Anzahl der zu besetzenden Posten im neuen Verwaltungsrat auf vier festzulegen. Dieser Vorschlag wird angenommen.

Als Kandidaten für den neuen Verwaltungsrat stellen sich zur Wahl:

  • Claude Pantaleoni für das Amt des Präsidenten
  • Natalya Pantaleoni für das Amt der Vizepräsidentin
  • Christian Welter für das Amt des Schatzmeisters
  • Renaud Cecconi für das Amt des Sekretärs

Anschließend stimmen die ordentlichen Mitglieder ab. Die Kandidaten werden einstimmig gewählt und für eine Amtszeit von drei Jahren in ihren jeweiligen Ämtern bestätigt.

6. Wahl des neuen Kassenprüfers und Dank an Patrice Picart

Da der derzeitige Kassenprüfer, Patrice Picart, nicht mehr zur Wahl antritt, wird ein neuer Kassenprüfer gewählt. Als Kandidat wird Melvyn Mainini vorgeschlagen.

Die ordentlichen Mitglieder stimmen ab. Melvyn Mainini, der bei der Generalversammlung anwesend ist, wird einstimmig zum Kassenprüfer für das Geschäftsjahr 2026 gewählt. Er nimmt sein Mandat an, und der Präsident dankt ihm.

Patrice Picart hat das Amt des Kassenprüfers von Ad Pacem seit dem zweiten Gründungsjahres ausgeübt. Er hat diese Aufgabe zuverlässig und gewissenhaft erfüllt. Der Präsident spricht ihm seinen herzlichen Dank aus und überreicht ihm im Namen des Vereins ein Geschenk.

7. Voranschlag 2026

7.1. Vorstellung des Haushaltsvoranschlags 2026

Anschließend stellt der Schatzmeister den Haushaltsvoranschlag für das Jahr 2026 vor. Die veranschlagten Einnahmen umfassen Mitgliedsbeiträge, den Verkauf von Kalendern und Spenden.

Die veranschlagten Ausgaben decken die Aktivitäten des Vereins ab, darunter insbesondere die Organisation von Veranstaltungen wie Vorträgen, Radtouren sowie Besichtigungen und kulturellen Ausflügen. Sie umfassen auch Verwaltungs- und Betriebskosten, insbesondere die Kosten für die Website, Porto- und Bankgebühren sowie die Kosten für die Erstellung des Kalenders 2027.

Der Haushalt sieht zudem Hilfslieferungen für Kriegsopfer in der Ukraine, für Flüchtlingszentren sowie für Krankenhäuser vor, die Verwundete und kranke Flüchtlinge aufnehmen.

Der Schatzmeister informiert die Versammlung zudem über eine Neuerung, die ab diesem Jahr eingeführt wurde, nämlich die Eröffnung eines Sparkontos im Namen des Vereins, auf dem die Mittel bis zu ihrer Verwendung für Hilfsleistungen oder andere Ausgaben angelegt werden.

Ein spendendes Mitglied erkundigt sich nach den Gründen für diese Einlage auf ein Sparkonto. Der Schatzmeister antwortet, dass dadurch die Bankgebühren dank der erzielten Zinsen (in Höhe von weniger als 100 Euro pro Jahr) weitgehend ausgeglichen werden könnten.

7.2. Annahme des Haushaltsvoranschlags 2026

Der Vorsitzende leitet die Abstimmung über die Annahme des Haushaltsvoranschlags 2026 ein. Der Haushaltsvoranschlag 2026 wird einstimmig angenommen.

8. Festlegung der Beitragshöhe für 2026

Die Höhe des Jahresbeitrags bleibt unverändert und wird auf 15 Euro für den Normaltarif festgesetzt. Für Jugendliche, Schüler und Studenten gilt ein ermäßigter Tarif von 5 Euro.

Der Vorsitzende verweist auf Artikel 6 der Vereinssatzung, wonach der Vorstand in bestimmten Situationen eine teilweise oder vollständige Befreiung von den Beiträgen gewähren kann. Eine solche Maßnahme kann insbesondere Personen betreffen, die den Verein für einen bestimmten Zeitraum kennenlernen möchten, Flüchtlinge oder Personen, die sich (vorübergehend) in einer schwierigen Situation befinden.

Die Versammlung genehmigt die oben genannten Beitragshöhen.

9. Verschiedenes

Der Vorsitzende informiert die Teilnehmer der Generalversammlung und lädt sie ein, am Wochenende vom 16. und 17. Mai, an einer Radtour („Bike for climate – bike for peace“) teilzunehmen, die im Süden des Departements Meurthe-et-Moselle in der Umgebung von Toul organisiert wird.

Der Verein plant außerdem einen Besuch des ehemaligen Nazi-Arbeitslagers in Thil bei Villerupt. Ein kommender Newsletter wird hierzu weitere Informationen liefern.

Nach diesen Ankündigungen dankt der Vorsitzende allen Teilnehmern für ihre Anwesenheit bei dieser neunten Generalversammlung und lädt sie nach dem Gruppenfoto zu einem Umtrunk ein.

Newsletter

Newsletter 46

1. Das Video, die Transkripte und Zusammenfassungen der Konferenz unseres Gastes vom 15. März 2025, Herrn Nicolas TENZER, auf der Buchmesse in Luxemburg-Stadt, können hier eingesehen werden

Unser Krieg und die Rückkehr des Massenverbrechens

Verfolgen Sie seine treffenden Analysen, die den russischen Angriffskrieg gegen das ukrainische Volk und die Verantwortung der europäischen Politik erklären.

2. Generalversammlung unseres Vereins Ad Pacem servandam am Samstag, 7. März, von 10 Uhr bis 11.30 in Bascharage (L)

Sie findet am Samstag, 7. März, im Centre paroissial, 27 rue de la Résistance in Bascharage (L), statt.
Im Anschluss an die Versammlung lädt der Vorstand zu einem Apéro ein, der vom Verein offeriert wird.

Liebe Mitglieder, ich freue mich darauf, Sie bei der Generalversammlung wiederzusehen!
Beste Grüße!

Claude Pantaleoni
Vorsitzender Ad Pacem servandam

Aktionen zur Unterstützung der Ukraine, Russlands Krieg gegen die Ukraine

31. Januar und 4. Februar 2026: Hilfe für das Militärkrankenhaus in Kyiv

Am 31. Januar wurde aus Luxemburg folgende medizinische Hilfe verschickt, die am 4. Februar im Militärkrankenhaus von Kyiv eintraf:
Verbandmaterial, Bandagen, Orthesen, OP-Masken, Katheter, Blasenkatheter, Schmerzmittel, Desinfektionsmittel, Spritzen, postoperative Sets, warme Kleidung und Bettwäsche.

Aktionen zur Unterstützung der Ukraine, Russlands Krieg gegen die Ukraine

Medizinische Hilfe aus Luxemburg für Kyiv (Januar 2026)

17. und 24. Januar 2026: Am 17. Januar wurde aus Luxemburg folgende medizinische Hilfe verschickt, die am 24. Januar im Militärkrankenhaus von Kyiv eingetroffen ist:
Verbandmaterial, Bandagen, Orthesen, OP-Masken, Katheter, Blasenkatheter, Schmerzmittel, Desinfektionsmittel, Spritzen, postoperative Sets, Bettwäsche, verschiedene Kleidungsstücke.

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Newsletter 45

Unsere besten Wünsche für ein frohes neues Jahr 2026!

Zum Jahresende 2025 wünscht Ihnen unser Ad Pacem-Komitee schöne Feiertage mit Ihrer Familie und Ihren Freunden.
Dies ist für uns Europäer nur möglich, weil wir mit unseren Nachbarvölkern in Frieden leben.

Aus dem vergangenen Jahr ist unserem Komitee ein Ereignis besonders in Erinnerung geblieben, das uns tief bewegt hat und an das wir hier erinnern möchten. Es handelt sich um die Geschichte von zwei ehemaligen Häftlingen des russischen Konzentrationslagers „Izolyatsia” in Donezk, Valery Sokolov und Valery Matjushenko, die im Rahmen eines Gefangenenaustauschs freigelassen wurden. Dank eines Spendenaufrufs konnten wir ihre Zahnoperationen und Implantate finanzieren, damit sie neue Zähne bekommen, die sie durch russische Folterungen verloren hatten. In zwei kurzen Videos können Sie ihre Berichte und ihren Dank hören, darunter finden Sie die schriftliche Transkription.
=> Videos Matjushenko und Sokolov

Dies ist eine abscheuliche Folge dieses schrecklichen Krieges, den die Verantwortlichen des russischen Staates gewollt haben. Der Tag wird kommen, wo ein internationales Tribunal sie wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wenn nicht sogar wegen Völkermordes am ukrainischen Volk, verurteilen wird.

Wir schließen diesen Newsletter 45 mit einem Foto, das uns aus dem Art Therapy Center in Kropyvnytskyj in der Ukraine zugeschickt wurde, wo Kinder aus Flüchtlingsfamilien den Spendern von Ad Pacem danken.
Diese jungen Menschen geben Hoffnung auf eine bessere Zukunft!

Beste Wünsche für das neue Jahr!

Claude Pantaleoni
Vorsitzender Ad Pacem servandam

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Newsletter 44

Ad Pacem Kalender 2026

Jedes Jahr besuchen Mitglieder des Ad Pacem-Komitees in Europa einen Ort, an dem in der Vergangenheit ein wichtiger Krieg oder Konflikt stattgefunden hat. In den Museen und an den Gedenkstätten werden Bildmaterial sowie aktualisierte Informationen zum Konflikt gesammelt. Die schönsten Fotos dieser Orte werden für die zwölf Monate des Kalenders ausgewählt.

Der Kalender 2026 steht unter dem Motto der Gotenlinie, die von den Nazis auch „Grüne Linie“ bezeichnet wurde. In den Jahren 1944-1945 hatten deutsche Soldaten diese Verteidigungslinie in Nord- und Mittelitalien errichtet, um den Vormarsch der Alliierten aufzuhalten. Entlang dieser Linie, die sich über 320 km von der Adria bis zum Tyrrhenischen Meer erstreckte, kam es zu heftigen Kämpfen und grausamen Massakern an der Zivilbevölkerung.

Diese Front blieb weniger bekannt, da zur gleichen Zeit die Landung in der Normandie und kurz darauf die Landung in der Provence stattfanden.

Der Erlös vom Verkauf des Kalenders 2026 wird an die Nichtregierungsorganisation SEMA in der Ukrainegespendet. Diese begleitet Frauen, die während des Krieges von russischen Soldaten misshandelt, gefoltert und vergewaltigt worden sind.

Der Kalender 2026 ist auf Französisch, Deutsch, Italienisch und Ukrainisch erhältlich. QR-Codes begleiten die Fotos zu jedem Monat und ermöglichen den Zugriff auf Interviews, zusätzliche Fotos und die Geschichte des Konflikts.

Das Wissen um die Kriege der Vergangenheit ist wichtig, um den Wert des Friedens heute zu verstehen.

Sie können diesen Kalender bestellen, indem Sie 16 € (Kalender + Versandkosten) auf unser Girokonto überweisen:

Pour la Paix et contre la Guerre
LU28 0099 7800 0064 0276 (IBAN)
CCRALULL (BIC)

Geben Sie bitte auch Ihren Namen, Vornamen und Ihre Postanschrift sowie die gewünschte Sprache des Kalenders an. Der Kalender wird Ihnen per Post zugeschickt.

Das Titelblatt des Kalenders können Sie hier einsehen:
=> Kalender Ad Pacem 2026 (preview)

Mit freundlichen Grüßen,

Claude Pantaleoni
Vorsitzender Ad Pacem servandam

Russlands Krieg gegen die Ukraine

November 2025: Hilfe für das Militärkrankenhaus in Kyiv

Unsere Hilfe wurde am 15. November aus Luxemburg verschickt und kam am 18. November 2025 im Militärkrankenhaus von Kyiv an. Es handelt sich um Verbände für Verbrennungen, Bandagen, Stomabeutel und -zubehör, Blasenkatheter, Vitamine, Antiseptika und Schmerzmittel. Ein Teil der Hilfe wurde direkt an die medizinischen Stationen an der Front weitergeleitet.