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Newsletter 48

1. Anfang 2026: Unsere Hilfe für Opfer des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine

Von Januar bis Mai 2026 hat unser Verein Ad Pacem seine Unterstützung für die vom Krieg in der Ukraine betroffenen Menschen fortgesetzt. Unsere Hilfe umfasste sowohl humanitäre Lieferungen als auch gezielte medizinische und infrastrukturelle Unterstützung.

Unsere wichtigsten Projekte waren folgende:

Humanitäre Hilfslieferungen

Die Mitglieder unseres Vereins Ad Pacem spendeten Kleidung, Schuhe und Bettwäsche, die wir an Flüchtlingsunterkünfte in Dnipro (=> 22. und 27. Februar 2026: Hilfsgüter nach Dnipro geschickt), an die griechisch-katholische Gemeinde in Berezhany (=> 21. und 25. Februar 2026: Hilfsgüter nach Berezhany (Westukraine) geschickt) sowie an die Mutter-Kind-Zufluchtsstätte in Iwano-Frankiwsk (=> Kleidung für Iwano-Frankiwsk) schickten.

Medizinische Hilfe für das Militärkrankenhaus in Kyiv

Es wurden regelmäßig medizinische Verbrauchsmaterialien verschickt, darunter Verbände, Einwegspritzen, Pflaster verschiedener Arten und Größen, OP-Masken, Schutzkittel, Katheter, Desinfektionsmittel, Schmerzmittel, Orthesen und andere Notfallartikel (=> Medizinische Hilfe aus Luxemburg für Kyiv (Januar 2026)31. Januar und 4. Februar 2026: Hilfe für das Militärkrankenhaus in Kyiv).

Unterstützung für die „Hospitallers“

Im Laufe des Jahres wurden Powerbanks und Vitaminpräparate für die „Hospitallers“ gekauft, einen ukrainischen Verein von freiwilligen Ärzten und Pflegekräften, die direkt hinter der Frontlinie Erste Hilfe für verwundete Soldaten leisten (=> Unsere Vereinigung „Ad Pacem“ unterstützt weiterhin HelferInnen, die jeden Tag an der Front Leben retten).

Unterstützung des Diagnosezentrums in Butscha

Die notwendige Ausrüstung für den Physiotherapieraum des Diagnosezentrums wurde angeschafft (=> Im April 2026 leistet „Ad Pacem“ eine wichtige Unterstützung für das Beratungs- und Diagnosezentrum in Butscha).

Unterstützung der Zufluchtsstätte in Iwano-Frankiwsk

Wir haben außerdem den Austausch der Türen der Zufluchtsstätte für Mütter und Kinder in Iwano-Frankiwsk finanziert (=> 5 Türen für das Frauen- und Kinderheim in Iwano-Frankiwsk (Westukraine)).

2. Einladung – Sonntag, 7. Juni 2026, von 15:00 bis 17:30 Uhr: Führung in Thil (F), nahe der luxemburgischen Grenze

Wir laden Sie zu einer Führung in Thil im Departement Meurthe-et-Moselle ein, an den Ort des ehemaligen Zwangsarbeitslagers, das während des Zweiten Weltkriegs von den Nazi-Besatzern eingerichtet wurde.

Im März 1942 brachte ein Zug sowjetische Frauen in das Lager Errouville (F). Jeden Tag um fünf Uhr morgens mussten die fünf- oder sechshundert Frauen zum Arbeitslager Thil (F) gehen, um in der Mine die Eisenerzblöcke auf die Loren zu laden, die sie nach draußen transportierten. Im Juni 1944 wurden 800 ungarische Juden, allesamt Metallarbeiter, von Auschwitz und Dora in das Lager Thil verlegt. In den unterirdischen Stollen der Mine mussten sie die V1-Flugbomben herstellen. Thil ist auch der Ort, von dem aus 37 sowjetische Frauen flohen, um sich der französischen Résistance anzuschließen.

Um die Geschichte dieser Männer und Frauen besser kennenzulernen, laden wir Sie ein, an der Führung teilzunehmen, die wir am Sonntag, den 7. Juni 2026, in Thil organisieren. Treffpunkt ist um 15:00 Uhr auf dem Parkplatz des neuen Friedhofs von Thil, unterhalb des ehemaligen Lagers.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie, sich bis zum 5. Juni per E-Mail unter [email protected]anzumelden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wir hoffen, Sie am 7. Juni zahlreich in Thil begrüßen zu dürfen, und senden Ihnen unsere besten Grüße.

Claude Pantaleoni
Vorsitzender Ad Pacem servandam

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