Bike for climate – bike for peace

9. Bike for climate – bike for peace

Radtour in der Region Toul entlang der Mosel (Frankreich)

Am 16. und 17. Mai 2026 lud das Komitee Ad Pacem zu einer Radtour in der Region Toul entlang der Mosel ein. Die kleine Gruppe traf sich am Samstag, den 16. Mai, um 10 Uhr auf dem Campingplatz von Villey-le-Sec, der zwischen Nancy und Toul am Ufer der Mosel liegt. Fast die gesamte Strecke verlief entlang des Flusses in einer grünen und hügeligen Landschaft. Die Radwege sind gut gepflegt und bieten Plätze für ein Picknick oder eine Pause.

In Liverdun, nahe der Mosel zwischen Nancy und Toul gelegen, machte die Gruppe eine Pause, um das Zentrum der Oberstadt mit ihrem restaurierten Schloss zu besichtigen.

Der Flusszug von Lastkähnen war bis in die 1970er Jahre eine entlang der Mosel ausgeübte Tätigkeit. Sie endete, als die Lastkähne mit Dieselmotoren vorankamen.

Am Sonntag, dem 17. Mai, besuchte die Gruppe in Saxon-Sion einen Wallfahrtsort, der aus der Zeit stammt, als keltische Priester dort ihre Götter verehrten. Seit dem Mittelalter ist es ein Wallfahrtsort für Christen. Heute ist die Basilika der Jungfrau des Friedens geweiht.

Im Vorfeld war ein Treffen mit dem Rektor des Ortes, dem Priester Marc Haeussler, organisiert worden, um sich über das für den christlichen Glauben wichtige Thema Frieden auszutauschen. Dieses Treffen wurde von allen geschätzt, da Herr Haeussler es gut vorbereitet hatte. Die gesamte Gruppe konnte das Thema Frieden angesichts der zunehmenden Aktualität von Kriegen vertiefen.

Nach der Feier in der Basilika aß die Gruppe in der Auberge d’Haroué in der Nähe des gleichnamigen Schlosses zu Mittag und probierte die lokale Küche.

Am Nachmittag konnte die Gruppe, durch eine Führung durch das Schloss von Haroué einen Eindruck von der Größe und Schönheit dieses Schlosses gewinnen, das seit dreihundert Jahren in Privatbesitz ist. Prinz Marc de Beauvau-Craon (1679–1754), ein bedeutender Adliger Lothringens, Großherr von Spanien, Vizekönig der Toskana und Großmeister der Garderobe des Herzogs von Lothringen (1679–1729), ließ den Bau zusammen mit dem Architekten Germain Boffrand (1667–1754) in Angriff nehmen. Er beauftragte die besten Künstler seiner Zeit: den Bildhauer Barthélémy Guibal und den Kunstschmied Jean Lamour, die für ihren Beitrag zur Place Stanislas in Nancy bekannt waren, sowie den Maler Pillement. Das Schloss, das wunderschöne und großformatige Wandteppiche beherbergt, gehört nach wie vor der Familie der Prinzen von Beauvau-Craon, die beschlossen hat, die Öffnung für die Öffentlichkeit seit 2021 dem Centre des monuments nationaux anzuvertrauen. Das Schloss weist einige Besonderheiten auf: 365 Fenster, 52 Kamine, 12 Türme und 4 Brücken.

Dieser Radausflug ermöglichte allen eine körperliche und geistige Erholung im Kontakt mit der Natur und gut erhaltenen historischen Stätten.

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