Konferenzen, Rundtischgespräche / Diskussionen

Gesamteuropäische Friedensordnung zwischen Idee und Realität

Einladung

Samstag 9. November von 10:00 bis 12:00
im Creative Hub 1535° in Differdingen (115 rue Émile Mark), Luxemburg

Wir laden alle unsere Mitglieder sowie alle Interessierte ein zu unserem Vortrag mit anschließender politischer Debatte, am Samstag den 9. November 2019 in Differdingen im Creative Hub 1535°, in Luxemburg.

Ein Experte auf dem Gebiet der Friedens- und Konfliktforschung in Europa, Herr Dr. Bruno Schoch, Senior Researcher am Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt am Main, wird einen Vortrag in deutscher Sprache halten zum Thema „Gesamteuropäische Friedensordnung zwischen Idee und Realität“.

Wir haben Politiker(innen) der im luxemburgischen Parlament vertretenen Parteien sowie Vertreter von deutschen politischen Parteien eingeladen, am Vortrag sowie an der anschließenden Diskussionsrunde teilzunehmen.

Bis jetzt haben zugesagt:

  • Herr Gary Diderich, déi Lénk
  • Herr Fernand Kartheiser, ADR
  • Herr Sven Clement, Piratepartei Lëtzebuerg
  • Frau Tilly Metz, déi Gréng
  • Herr Thomas Barth, Europapolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz
  • Herr Stefan Thielen, parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion Saarland
Unterstützungsaktionen

Neuer Aufruf für Lev Borodin

Am Samstag den 17. und Sonntag den 18. August 2019 waren wir im Pilgerort San Pasquale Baylòn (Italien), wo wir uns in den Messen bedankt haben bei den anwesenden Christen für ihre Spenden vom letzten Jahr. Diese haben es erlaubt Lev Borodin sein erstes Jahr des Informatikstudiums an der Universität in Kyjiw zu absolvieren. Wir haben die Gelegenheit genutzt noch einmal die Motivationen zu nennen, die uns als Vereinigung „Ad pacem servandam“ dazu führen diesem jungen Mann zu helfen. Lev hat einen Brief an diese christliche Gemeinde geschrieben, in dem er sich von ganzem Herzen bei allen bedankt die ihn unterstützen. Einige Passagen seines Briefes wurden während der Messen vorgelesen.
Mit dem Einverständnis der Franziskanerpater dieses Pilgerortes haben wir unseren Aufruf an die Gemeinde erneuert, Lev, der von Donezk nach Kyjiw geflüchtet ist, für ein weiteres Studienjahr zu unterstützen. Unser Spendenaufruf hat 1065 € zusammengebracht.

Unterstützungsaktionen

Unterwegs für den Frieden

Anselmo Malvetti, ein Mitglied unserer Vereinigung, hat am Donnerstag, dem 25. Juli , seine Wanderung für den Frieden in der Ostukraine begonnen. Seit 2014 herrscht in dieser europäischen Region Krieg. Dieser Krieg ist in Westeuropa kaum bekannt und wird in den unseren Medien selten thematisiert.

Anselmo kennt die Ukraine durch eine Reise, die er zusammen mit Freunden 2013, ein Jahr vor Ausbruch der Feindseligkeiten, unternommen hat. Damals brachte er Hilfsgüter in ein Waisenhaus in Cherkassy, eine Stadt in der Zentral-Ukraine.

Mit seinen Freunden besuchte er ebenfalls die Krim, die ukrainische Halbinsel im Süden des Landes am Schwarzen Meer. Diese Gegend wurde 2014 völkerrechtswidrig von Russland annektiert, im selben Jahr, in dem die ukrainische Bevölkerung auf dem Maidan, in der ukrainischen Hauptstadt Kiew, ihren Wunsch zum Ausdruck brachte, sich zukünftig Europa zuzuwenden.

Als Student und europäischer Bürger hat Anselmo verstanden, dass das ukrainische Volk auf seinem Weg zu einem unabhängigen Staat, welcher nicht Russland unterworfen ist, der Unterstützung Europas bedarf.

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Als Pazifist demonstriert er somit seine Solidarität mit den unschuldigen Opfern dieses Krieges.

Er lädt alle Interessierten ein, ihn für ein paar Tage auf seiner Wanderung durch eine atemberaubende Landschaft zu begleiten. Wer Anselmo in seinem Bemühen, Opfern dieses Krieges zu helfen, unterstützen möchte, kann dies tun, indem er/sie der Friedensinitiative « Ad Pacem servandam » eine Spende zukommen lässt. Jede Spende kommt integral Kriegsopfern zugute, die die Hilfsorganisation kennt und betreut. Die Spende kann auf folgendes Bankkonto überwiesen werden:  IBAN LU28 0099 7800 0064 0276 (CCRALULL) mit folgendem Zusatz: „marche pour la paix Anselmo Malvetti“

Sie können Anselmos Marsch auf Instagram @eefalt.photography und Facebook @eefaltontour verfolgen.

Wenn Sie Anselmos Überlegungen und Motivation zu dieser Solidaritätsaktion kennen lernen wollen,  lesen Sie bitte auf der Webseite von « Ad Pacem » das im Tageblatt vom 19. Juli 2019 veröffentlichte Interview.

Nicht kategorisiert

Die Gründung des Vereins ohne Gewinnzweck sowie die Zielsetzungen

Die Initiative « Pour la Paix et contre la Guerre » („Für den Frieden und gegen den Krieg“) ist im Februar 2015 entstanden, als Folge des Krieges in der Ostukraine. Wir haben einen direkten Kontakt mit Opfern und Binnenflüchtlingen hergestellt und eine konkrete Hilfe geliefert. Dieser Krieg in der Ukraine hat uns jedoch vor Allem zu verstehen gegeben, dass in Europa die seit Ende des Zweiten Weltkrieges andauernden Zeiten des Friedens vorüber sind. Wir betreten eine Zeit, in der Kriege wieder möglich werden, auch in Europa. Dies hat uns dazu bewegt, am 11. Juli 2017 unseren Verein zu gründen.

Die Zielsetzungen unseres Vereins

  • Opfern und Flüchtlingen von Konflikten und Kriegen in Europa helfen mittels Solidaritäts- und Unterstützungsaktionen.
  • Eine Friedenskultur fördern durch Information und Sensibilisierung in den Medien und im öffentlichen Raum.
  • Sich informieren bei Instituten und wissenschaftlichen und anderen Experten, die gewaltlose Lösungen gegen die Konflikte ausarbeiten und vorschlagen, sowie aktiv deren Verbreitung unterstützen.

Erklärung des Logos

  • Die Rakete stellt den Krieg dar, die Zerstörung und den Tod. Sie ist gebrochen; der Kriegt hört auf, wenn die Kräfte des Friedens überwiegen. Letztere werden durch die Taube dargestellt. Der Olivenzweig symbolisiert die Hoffnung sowie das wiederkehrende Leben. Es ist diese Friedensfindung für die wir uns einsetzen.
  • Wir haben uns dafür entschieden, das Grundprinzip unseres Vereins „Ad Pacem Servandam“ (Übers. „Im Dienste des Friedens“) auf Lateinisch zu verfassen, da unser Verein in Europa aktiv ist, ein Europa das von der lateinischen Kultur und Zivilisation geprägt ist. Diese Sprache vermittelt bis heute eine universale und humanistische Dimension.