Generalversammlung

Die vierte Generalversammlung 2021

Am Samstag, den 6. März, hielt das Komitee von Ad Pacem servandam (Für den Frieden und gegen den Krieg) seine vierte Generalversammlung online ab. Alle Vorstandsmitglieder waren anwesend, 18 Mitglieder verfolgten die Sitzung live online, 22 Mitglieder waren entschuldigt.

Nachdem er einen allgemeinen Überblick über die verschiedenen Tagesordnungspunkte gegeben hatte, berichtete Präsident Claude Pantaleoni von allen Aktivitäten und Operationen, die während des Jahres 2020 stattgefunden haben.

Die Vizepräsidentin, Frau Natalya Pantaleoni, stellte die Hilfe für die Opfer des Krieges in der Ostukraine und die drei neuen Stipendiaten aus dieser Region vor, die Ad Pacem seit ein paar Monaten unterstützt.

Ein wichtiger Punkt der Aktivitäten 2020 war die Ausarbeitung des Kalenders Ad Pacem 2021. Er wurde mit Fotos gestaltet, die vier Mitglieder des Vereins im September 2020 beim Begehen eines Teils des Friedensweges (Sentiero della pace) gemacht haben. Dieser führt entlang der Frontlinie des Großen Krieges, der von 1915 bis 1918 zwischen Italien und Österreich-Ungarn stattfand. Der Kalender wurde in Pfarreien, Gymnasien und unter Mitgliedern und Freunden verkauft.

Herr Christian Welter, der Schatzmeister, legte einen detaillierten Finanzbericht für das Jahr 2020 vor, der von dem Kassenprüfer Herrn Patrice Picart bestätigt wurde.

Der Ausschuss freut sich über die Aufnahme eines neuen Mitglieds, Herrn Laurent Tran Van Mang. Die letzten Tagesordnungspunkte betrafen die nächste Friedenswanderung, die der Verein in Bosnien-Herzegowina auf den Spuren der Balkankriege der neunziger Jahre durchführen will. Es ist auch geplant, einige Ausflüge mit jungen Leuten zu organisieren (Fahrradtouren, Museumsbesuche usw.) sowie Treffen mit Kriegsopfern.

Unterstützungsaktionen

Unser Kalender 2021 ist jetzt verfügbar

Mehrere Mitglieder unserer Vereinigung „Ad Pacem servandam“ haben in den Vinzentinischen Voralpen in Norditalien auf dem „Sentiero della Pace“, dem Weg des Friedens, knapp hundert Kilometer zwischen 1.600 und 2.300 Metern Höhe zurückgelegt. Dieser Weg zeichnet die Frontlinie des Ersten Weltkriegs nach, insbesondere von 1915 bis 1918 zwischen Italien und Österreich-Ungarn. Es war wichtig für uns, vor Ort zu verstehen, wie unmenschlich und zerstörerisch die Kriege sind. Die Fotos in diesem Kalender berichten von unseren Erfahrungen.

Der Verkaufserlös dieses Kalenders ist vollständig für ein Stipendium des jungen Ukrainers Sergej bestimmt, der in diesem Sommer beschloss, aus seiner von den Russen besetzten Heimatstadt zu fliehen, um in der freien Ukraine zu leben und zu studieren.

Unser Kalender 2021 ist für 10€ bei der Librairie Diderich (Esch-sur-Alzette, Luxemburg), dem Weltbuttek (Esch-sur-Alzette, Luxemburg), sowie der Librairie Virgule (Longwy, Frankreich) erhältlich.

Alternativ können Sie den Kalender auch mit dem untenstehenden Formular auf unserer Website bestellen und eine Überweisung auf unser Bankkonto IBAN LU28 0099 7800 0064 0276 (CCRALULL) tätigen. Sobald wir die Zahlung erhalten haben, werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen, um die Lieferung einvernehmlich zu vereinbaren.

Über unsere Website bestellen:

Unterstützungsaktionen

FRIEDENSMARSCH AN DER KRIEGSFRONT 1915-18

Eine Woche lang, von Montag, dem 7. September, bis Freitag, dem 11. September 2020, wanderten einige unserer Mitglieder eine Strecke des 650 km langen Sentiero della Pace (Weg des Friedens), der entlang der italienischen Front oder Alpenfront des Ersten Weltkriegs verläuft. Hier standen sich zwischen 1915 und 1918 die italienische und die österreichisch-ungarische Armee gegenüber. Die gewählte Route befindet sich in den Voralpen von Vicenza, in der Nähe der Stadt Rovereto und des Gardasees.

Es ging darum, an Orten des „Großen Krieges“, wie die Italiener den Ersten Weltkrieg nennen, die sehr harte Realität eines Gebirgskrieges zu entdecken, der in Europa wenig bekannt ist, obwohl er im Militärkorps beider Länder etwa eine Million Opfer forderte.

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Newsletter nº 7

SPENDENAUFRUF – Dringender chirurgischer Eingriff

Sehr geehrte Mitglieder,

Dieser Artikel unterscheidet sich von den vorherigen!
Es ist ein Appell an Ihre Großzügigkeit, einer Person zu helfen, die dringend eine teure Operation benötigt, die ihr Leben retten wird. Sie lebt in den von pro-russischen Separatisten besetzten Gebieten im Osten der Ukraine.

Die Fakten
Am 3. Mai hatte Irina (Name zur Wahrung der Identität geändert) einen Nierenanfall. Sie wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo ein Nierenstein von 2 cm Durchmesser in einer ihrer Nieren gefunden wurde. In einer ersten Operation wird der Nierenstein bewegt, um den Flüssigkeitsstrom der Niere zu ermöglichen. Es ist jedoch absolut notwendig, diesen Stein zu entfernen. Dies ist nur mit ausgefeilten Methoden möglich, über die das Krankenhaus nicht verfügt. Sie müssen in ein anderes Krankenhaus gehen, das über die entsprechenden Instrumente verfügt.

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Konferenzen

Vortrag von Herrn Gabriel Becker

Das Lager von Ban Saint-Jean im Departement Moselle (F)

Am Samstag, dem 29. Februar 2020, hat unser Verein „Für Frieden und gegen Krieg“ Herrn Gabriel Becker, einen Lothringer, eingeladen, das Nazi-Lager Ban St-Jean im Departement Moselle (F) anlässlich des 20. „Salon du Livre et des cultures“ in Luxemburg vorzustellen. Dieses Lager ist in der Tat ein groβes Massengrab, in dem sich die Überreste von 20.000 sowjetischen Gefangenen des Zweiten Weltkriegs befinden.

Bevor der Präsident der Vereinigung, Herr Claude Pantaleoni, das Wort an den Gast übergab, stellte er Herrn Becker und dessen Forschungsarbeit innerhalb der AFU (Französisch-Ukrainische Vereinigung) vor, die für die Sanierung des Lagers verantwortlich ist.

Das Massengrab von Ban St-Jean befindet sich im Departement Moselle, in der Nähe von Boulay, etwa eine Stunde von Luxemburg entfernt. Der pensionierte Deutschlehrer Gabriel Becker recherchiert seit zwanzig Jahren Zeugenaussagen, Archivdokumente und Erinnerungsstücke, um die Geschichte dieses sowjetischen Gefangenenlagers vor dem Vergessen zu bewahren. Er ist Vizepräsident und Mitbegründer der Französisch-ukrainischen Vereinigung (AFU), die sich für den Erhalt des Lagers einsetzen.

Becker hat vier Bücher veröffentlicht, in denen er das Drama des letzten Weltkrieges sowie die Höhen und Tiefen der Rehabilitation des Lagers erklärt.

Nazi-Transitlager

Der Referent erläuterte zunächst, dass die lokale Bevölkerung sich nach dem Krieg nicht mit diesem Lager auseinandersetzen wollte und alles tat, um den Ort zu vergessen, auch weil die Menschen sich um ihr Übeleben sorgten und mit der schwierigen Organisation ihres Alltags beschäftigt waren.

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Konferenzen

Unser Gast auf dem 20. „Salon du Livre et des cultures du Luxembourg“ – Gabriel BECKER

Samstag, 29. Februar 2020 um 15:30 Uhr

LUXEXPO KIRCHBERG LUXEMBURG, 2. Stock

„Der BAN SAINT-JEAN: Kampf für die Erinnerung an ein ukrainisches und sowjetisches Gefangenenlager in der Moselle“

 

Gabriel Becker, ein Deutschprofessor im Ruhestand, sammelt seit zwanzig Jahren Zeugnisse, Archivdokumente und Erinnerungsstücke, um die Geschichte dieses Gefangenenlagers wieder zum Leben zu erwecken. Er ist der Autor von vier Büchern zu diesem Thema:

  • Le camp du BAN SAINT-JEAN (1941-1944), Lumière sur une honte enf(o)uie
  • Le drame ukrainien en France (Moselle) (1941-1944), Mementote…
  • Camp du Ban Saint-Jean, Moselle, La Revie
  • Camp du Ban Saint-Jean Moselle, Nadejda : Espoir

Er ist Vizepräsident und Mitbegründer der Association Franco-Ukrainienne (AFU) für die Rehabilitierung des Massengrabes des Ban Saint-Jean bei Boulay in der Moselle.

Während seines Vortrags wird er die tragische Geschichte dieses Transitlagers (300.000 Gefangene) und Todeslagers (22.000 Tote) vorstellen.

Generalversammlung

Bericht der dritten Generalversammlung

Die dritte Generalversammlung unserer gemeinnützigen Vereinigung „Für Frieden und gegen Krieg“ fand am Mittwoch, den 5. Februar 2020, im 1. Stock des regionalen Kulturzentrums „Aalt Stadhaus“, 38 avenue Charlotte in Differdange (L), statt.

Der Präsident, die Vizepräsidentin und der Sekretär waren anwesend, der Schatzmeister ließ sich entschuldigen und überließ dem Sekretär Christian Welter eine Vollmacht. Sechzehn Mitglieder waren im Saal anwesend, während dreiundzwanzig sich entschuldigen ließen.

Nach der Begrüßung aller Anwesenden berichtete der Präsident ausführlich über alle Aktivitäten, die die Vereinigung im Jahr 2019 im Zusammenhang mit den drei Zielen der Vereinigung organisiert hat.

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