Aus Luxemburg wurden am 30. März Kleidung, Bettwäsche, antiseptische Mittel und Verbandsmaterial geschickt. Sie wurden am 4. April im Flüchtlingszentrum in Dnipro in Empfang genommen und an die Bedürftigen verteilt.
– 23. und 28. März 2024
– Mitte bis Ende Januar 2024
Herstellung von Grabenkerzen durch die Kinder in Berezhany. Das Paraffin für die Kerzen wurde in der Ukraine gekauft. Nach der Herstellung wurden die Kerzen Ende Januar an die Soldaten an der Front geliefert. In den Schützengräben dienen sie zum Aufwärmen von Essen, zum Wärmen kalter Hände, zum Beleuchten eines Minimums, zum Trocknen von kleinen Tüchern etc.
3. und 17. Februar 2024: Aus Luxemburg werden am 3. Februar ein Toilettenstuhl, eine Gehhilfe, ein Tisch zum Aufhängen am Krankenbett, Wäsche, Decken und Medikamente an das Zentrum für Binnenflüchtlinge in Dnipro gesandt. Die Hilfsgüter trafen dort am 17. des Monats ein.
5. Januar 2024: Oleksadr P., Arzt an der Front bei Bahmut, erhielt von unserer Organisation eine kugelsichere Weste und einen Schutzgürtel. Bereits am 18. Januar wurde er bei einem Einsatz zur Unterstützung von Verwundeten nur leicht an der Hand verletzt und im Krankenhaus in Poltava operiert. Er blieb dank des Schutzgürtels, den er einige Tage zuvor erhalten hatte, am Leben.Seine Frau schrieb uns einen Dankesbrief: „Sie haben den Vater unserer Kinder gerettet. Während Oleksandr im Krankenhaus war, kam sein drittes Kind, ein Mädchen, zur Welt”.
5. Januar 2024: Die internen Flüchtlinge im Flüchtlingszentrum in Dnipro haben unsere Hilfe erhalten: Bettwäsche und Winterkleidung, die am 23. Dezember aus Luxemburg geschickt wurden.
– 30. Dezember 2023: unsere Vereinigung Ad Pacem hat eine chirurgische Operation für die junge Studentin Maria S. finanziert. Ihr wurde ein Tumor am linkem Bein entfernt. Es handelte sich um eine anormale Form der Varikose. Maria und ihre Mutter Inga danken allen Mitgliedern von Ad Pacem für die Hilfe. In ihrem Brief schreibt Inga: „Wir sind interne Flüchtlinge aus Kramatorsk und leben zurzeit in einem Wohnheim in Kropivnyckij (Zentralukraine). Unser Haus in Kramatorsk haben wir (durch den Krieg) verloren. Meine Tochter studiert jetzt im Fernunterricht an der Uni Odesa. Im Sommer 2023 bildete sich an ihrem linken Bein unterhalb des Knies ein Tumor und bei einer Untersuchung wurden Krampfadern festgestellt. Der Arzt empfahl sie chirurgisch zu entfernen. Aber die Kosten für die Operation waren für mich zu hoch, da ich meine Tochter alleine erziehe. Dank der Hilfe von Ad pacem wurde diese notwendige Operation möglich. Und meine Tochter wird wieder gesund werden”.
Samstag, den 24. Februar 2024 von 14.30 bis 16.00 Uhr auf der Buchmesse (LuxExpo) auf Einladung von des Vereins Für den Frieden und gegen den Krieg – Ad Pacem Servandam
Jean-Arnault Dérens
„Der Balkan, eine marginalisierte Peripherie der Europäischen Union? Alte ungelöste Konflikte und neue Akteure“
Newsletter 30
Wann kommt der nächste Krieg auf dem Balkan?
Liebe Freunde, liebe Mitglieder!
Seit Anfang 2022 beherrschen neue Kriege – in der Ukraine, in Berg-Karabach, im Sudan und in Gaza – unsere täglichen Nachrichten.
Um zu erfahren, wo möglicherweise der nächste bewaffnete Konflikt in Europa ausbrechen wird, lade ich Sie im Namen unseres Vereins Ad Pacem servandam – Für den Frieden und gegen den Krieg zu unserer Konferenz mit Herrn Jean-Arnault Dérens ein, die am Samstag, den 24. Februar 2024 in der LuxExpo – The Box auf dem Kirchberg (Luxemburg-Stadt) von 14.30 bis 16.00 Uhr im Saal des Erdgeschosses im Rahmen des vom CLAE organisierten Migrationsfestivals und der Buchmesse stattfinden wird.
In der Tat besteht die Gefahr, dass einige Balkanregionen ihre Probleme mit Grenzen und umstrittenen Gebietsbesetzungen demnächst militärisch lösen wollen. Dies ist immer noch eine Folge des Zusammenbruchs des ehemaligen Jugoslawiens und der Unabhängigkeitskriege in den 1990er Jahren.
Um mehr Klarheit zu schaffen und diese Region im Herzen Europas besser kennenzulernen, haben wir den Journalisten und Historiker Jean-Arnault Dérens eingeladen, der seit einem Vierteljahrhundert in der Online-Zeitung Le Courrier des Balkans, deren Chefredakteur und auch Mitbegründer er ist, über den Balkan berichtet.
Sein Vortrag am Samstag, den 24. Februar, trägt den Titel:
„Der Balkan, eine marginalisierte Peripherie der Europäischen Union? Alte ungelöste Konflikte und neue Akteure“
Nach dem Vortrag wird der Autor seine Bücher signieren, die vor Ort erworben werden können.
Der Eintritt ist kostenlos.
In der Hoffnung, Sie bei dieser Veranstaltung zu treffen,
beste Grüße,
Claude Pantaleoni
Vorsitzender
Am 18. und 25. Nov. und am 2. Dez. 2024 fanden von Luxemburg aus mehrere Sendungen mit Spielzeug und Geschenken für Kinder in den Flüchtlingszentren in Dnipro und Berzhany statt. Unsere Pakete kamen am 22. und 29. November in Dnipro und am 5. Dezember in Berezhany an, gerade rechtzeitig für die Nikolaus- und Weihnachtsfeiertage.
Zu dem Ärzteteam des Feldkrankenhauses, das Anfang April 2023 unsere Helme und kugelsicheren Westen erhalten hatte, gehörte auch Oleg, ein Rettungssanitäter. Am 6. Dezember 2023 schickte uns Oleg über sein Handy eine SMS und Fotos, die ihn im Krankenhaus zeigten. In seiner Nachricht schreibt er: „Zu Beginn der russischen Invasion in der Ukraine wechselte ich, wie viele meiner Schulkollegen, die Klasse und ging als Rettungssanitäter an die Front, um unseren Soldaten zu helfen, unser Land von den russischen Invasoren zu befreien. Am 1. Dezember 2023 transportierten wir Verwundete von den Schlachtfeldern, als wir bombardiert wurden. Ich wurde von Projektilen getroffen, aber dank der Hilfe Gottes, der kugelsicheren Weste und des Helms, die Sie für mich gekauft haben, gerettet. Bitte nehmen Sie meinen aufrichtigen Dank anlässlich des heutigen Nikolaustages entgegen und ich wünsche Ihnen alles Gute für ein langes Leben!”
Gesendet am 18. und empfangen am 29. November 2023: unsere Hilfe für die Binnenflüchtlinge in Dnipro: Bettwäsche, Decken und Kissen, warme Kleidung, verschiedene Medikamente
Gesendet von Luxemburg am 25. Nov. und empfangen am 6. Dez. 2023 in Kharkiv: Verbände, Schmerzmittel, Desinfektionsmittel, Orthesen für Knie, Hände und Füße, enterale Ernährung, Gehhilfen.
Newsletter 28
Frieden ist das Wichtigste
Liebe Freundinnen und Freunde!
Wie in allen Kriegen werden auch im Krieg zwischen Israel und der Hamas vor allem unschuldige Zivilisten getötet. Wieder einmal erleben wir, wie machtlos die Großen dieser Welt sind, ihn zu beenden oder einen Waffenstillstand zu erzwingen.
Aber solange sich die israelische und die palästinensische Führung nicht die Hand reichen, um in Frieden in zwei benachbarten, sich gegenseitig anerkennenden Staaten zu leben, wird die Region ein Konfliktgebiet bleiben.
Unsere Organisation unterstützt jede Initiative, die den Krieg stoppt und zu einem dauerhaften Frieden zwischen Israelis und Palästinensern führt.
Erschienen: Ad Pacem-Kalender 2024
Seit einigen Tagen ist unser neuer Ad Pacem-Kalender für das Jahr 2024 erhältlich. Um ihn zu erstellen, reisten wir diesen Sommer zwischen Verdun und Reims an die Westfront des Ersten Weltkriegs. Genauer gesagt sind wir zu den Schauplätzen der großen Schlachten an der Maas, in der Champagne und an der Marne gegangen. Und wir vergleichen diese Front mit der russisch-ukrainischen Front, die seit Monaten festgefahren ist und sich nicht mehr bewegt. QR-Codes und ein Faltblatt im Inneren des Kalenders liefern die Informationen und zusätzliche Fotos.
Mit dem Erlös aus dem Verkauf des Kalenders soll das psychiatrische Krankenhaus in Vorzel, nördlich von Kyiv, unterstützt werden, das unsere Vizepräsidentin im Juli besucht hatte. Die Leiterin Tetyana Ponomarenko erklärte ihr, wie das Krankenhaus im März/April 2022 von russischen Soldaten geplündert wurde. Heute fehlt es vor allem an Medikamenten für die Behandlung der Soldaten und kriegstraumatisierten ukrainischen Zivilisten, die immer wieder in das Krankenhaus strömen.
Sie können unseren Kalender Ad Pacem 2024 bestellen, indem Sie 14€ auf unser Konto LU28 0099 7800 0064 0276 (CCRALULL) überweisen und dabei deutlich Name, Vorname und vollständige Postanschrift angeben.
Danksagung
Ich danke allen unseren Mitgliedern, die unserem Spendenaufruf im Newsletter 27 gefolgt sind, um für die psychiatrische Klinik in Vorzel den Kauf von dringend benötigten Medikamenten zu organisieren. Diese wurden am 14. November 2023 an die Direktorin übergeben.
=> 14. November 2023. Das psychiatrische Krankenhaus in Vorzel in der Ukraine erhielt am 30. Oktober 2023 die Medikamente, die dank der Spenden aus unserem Aufruf im Newsletter 27 gekauft worden waren. Die Verantwortlichen des Krankenhauses erhielten Antidepressiva, Neuroleptika, Antikonvulsiva, Hynoptika und Anxiolytika.
Beste Friedensgrüße!
Claude Pantaleoni
Vorsitzender





































































